Auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger bietet der Beruf Erzieherin oder Erzieher eine interessante und spannende Zukunftsperspektive – also (z.B.) für alle:
- die nach Jahren der Berufstätigkeit jetzt eine neue, sinnvollere und erfüllendere Tätigkeit suchen.
- die nach oder parallel zur Erziehungs- und/ oder Familienphase ihre pädagogische Arbeit in eine berufliche Qualifikation münden lassen wollen.
- die bereits (sozial-)pädagogische Vorerfahrung mit Kindern und Jugendlichen mitbringen, aber noch keine entsprechende berufliche Qualifikation haben.
- die aufgrund der Arbeitsmarktsituation ihren Beruf wechseln müssen und schon immer mit dem Gedanken gespielt haben, eine pädagogische Tätigkeit auszuüben.
- die zurzeit arbeitslos sind und eine neue und sinnvolle Berufsperspektive suchen.
Gezielte Ausbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten erleichtern Umsteigern und Quereinsteigerinnen den Anfang und helfen, relativ schnell in den neuen Beruf zu starten. So bieten in Hessen z.B. einzelne Fachschulen für Sozialpädagogik Interessenten mit (sozial-)pädagogischen Vorkenntnissen oder beruflichen Vorerfahrungen eine verkürzte Ausbildung.
Auch eine berufsbegleitende Ausbildung in Teilzeitform ist möglich. Außerdem bieten 12 hessische Fachschulen für Sozialpädagogik Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Erwerbstätigen, die über eine andere berufliche Qualifikation verfügen, ein entsprechendes Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot. Voraussetzung für die Aufnahme an der Fachschule für Sozialpädagogik ist auch bei Quereinsteigern der mittlere Abschluss (Realschulabschluss). Für Personen ohne mittleren Abschluss existieren Möglichkeiten, einen mittleren Abschluss nachzuholen.
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