Ich bin in der 13. Klasse und mache Abitur. Eigentlich will ich Sozialpädagogik studieren, jetzt überlege ich aber, ob ich nicht erst einmal die Ausbildung zur Erzieherin machen soll. Bringt mir das was oder soll ich doch lieber gleich studieren?

Wie Ihnen sicher aus Ihrem Freundeskreis bekannt ist, streben viele Abiturientinnen und Abiturienten eine berufliche Qualifikation im Rahmen einer Ausbildung an und planen erst im Anschluss ein Studium zu beginnen. Für diesen Weg spricht u.a., dass so ein Einblick in ein Berufsfeld möglich wird. Vielfach wird dieser Einblick im weiteren beruflichen Werdegang sehr positiv bewertet.

Sollten Sie nach Abschluss eines sozialpädagogischen Studiums planen im Feld der Kindertageseinrichtungen beruflich tätig zu werden, so ist eine vorgeschaltete Ausbildung zur Erzieherin keine schlechte Wahl. Dabei ist zu überlegen, ob Sie sich nicht grundsätzlich für einen elementarpädagogischen Studiengang entscheiden. Bundesweit existieren derzeit ca. 115 entsprechende Angebote (Stand 2014).

Von Vorteil wäre, dass im Rahmen dieser Studiengänge ihre Ausbildung zur Erzieherin in Teilen angerechnet werden kann und Sie somit ein zeitlich verkürztes Studium leisten. Um zu klären, ob für Sie dieser Weg sinnvoll ist, sollten Sie sich mit Ihrer Arbeitsagentur in Verbindung setzen, um dies konkret zu klären. Die Adressen der Fachschulen für Sozialwesen - Fachrichtung Sozialpädagogik, die ein entsprechendes Angebot besitzen oder ein solches planen finden Sie auf dieser Website.